Busverkehr: Kreis Düren weist SPD-Kritik zurück

Busverkehr: Kreis Düren weist SPD-Kritik zurück

Der Kreis Düren weist die Forderung des SPD-Kreisverbandes nach einem sofortigen Stopp der derzeit laufenden Ausschreibung für die Verkehrsleistungen im Öffentlichen Nahverkehr zurück. Der Kreistag hatte im April 2016 einstimmig beschlossen, eine europaweite Ausschreibung für den Betrieb der Busse auf den Weg zu bringen.

Mit diesem Verfahren will der Kreis einerseits etwaige Klagen verhindern. Würde der Öffentliche Busverkehr, den derzeit die Dürener Kreisbahn (DKB) und Busverkehr Rheinland (BVR) gemeinsam verantworten, wie die SPD fordert, per Direktvergabe an die DKB vergeben, drohen Klagen von Unternehmen, die nicht zum Zug gekommen sind. Dafür gibt es Bespiele, unter anderem im Kreis Heinsberg. Bei einer möglichen Klage würde sich das Vergabeverfahren womöglich um Jahre verzögern. „Uns ist sehr daran gelegen, ein transparentes und faires Verfahren anzubieten“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Mit der europaweiten Ausschreibung ist andererseits zudem gewährleistet, dass die derzeit bei der DKB beschäftigten Mitarbeiter vom neuen Betreiber übernommen werden. Dies ist Teil der Ausschreibung. Der künftige Anbieter muss die DKB-Beschäftigten übernehmen. „Uns ist enorm wichtig, dass sich die Mitarbeiter der DKB auch weiterhin keine beruflichen Sorgen machen müssen“, so Landrat Spelthahn.
Zudem ist es erklärtes Ziel, dass der Busverkehr im Kreis Düren künftig aus einer Hand angeboten wird.

Original Content Pressestelle Kreis Düren

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*