SPD-Initiative zum Stadtklima ORIGINAL Content SPD Ortsverein Düren

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Die Bürgerbefragung rund um das ISEK (Integriertes Stadtteil-EntwicklungsKonzept) in Birkesdorf hatte ergeben, dass der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Grün in den Straßen einen hohen Stellenwert hat. Die Dürener SPD ist davon überzeugt, dass sich dies auf das gesamte Stadtgebiet übertragen lässt.

Angesichts des neuen Flächennutzungsplanes und natürlich nicht zuletzt auch der aktuellen Klimaschutzdiskussionen setzt sich die SPD für weitergehende und vor allem nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas ein.

Neuanpflanzung von Bäumen als erster Schritt
Eine erste und relativ kurzfristig realisierbare Maßnahme wäre die Neuanpflanzung von Bäumen. Abgesehen von der ohne Zweifel optischen Wirkung nehmen Bäume in unserem Ökosystem die Schlüsselrolle schlechthin ein: Sie produzieren Sauerstoff in nicht unerheblicher Menge, speichern und verarbeiten Kohlendioxid, filtern Schadstoffe aus der Umgebungsluft und spenden Schatten. Mit Hilfe eines entsprechenden Ratsbeschlusses könnte sich die Stadt Düren verpflichten, jährlich eine bestimmte Anzahl neuer Bäume zu pflanzen.

Ausgehend von Dürens „Lebensader“, der Rur, will die SPD eine Weiterentwicklung der Freiluftschneisen erreichen. Sie dienen der Durchlüftung der Stadt. Im Zusammenspiel mit weiteren Grün- und Bepflanzungsflächen der Dürener Parkanlagen und Waldflächen würden sie zu einem Biotopverbundsystem werden. Die Luft würde verbessert und die Artenvielfalt erhöht. Zudem entstünden qualitativ verbesserte Naherholungsgebiete für die StadtbewohnerInnen. „Eine Verbesserung der Luftqualität ist auch eine Verbesserung der Lebensqualität.“, so der stellvertrende Vorsitzende der Dürener SPD, Klaus Humme, „Wenn wir Maßnahmen ergreifen, die dann auch noch gleichzeitig Naherholungsgebiete für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen, ist das ein mehr als lohnendes Ziel!“

Legt man darüber hinaus diese Freiluftschneisen verkehrstechnisch günstig an, könnten sie auch als Trassen für Rad- und Fußwege genutzt werden. Die SPD will damit eine weitere Entlastung der Hauptverkehrsstraßen durch Kraftfahrzeuge bewirken. Wir gehen nämlich davon aus, dass wesentlich mehr Menschen als jetzt das Fahrrad nutzen würden, wenn unsere Stadtteile und der Stadtkern besser und sicherer mit dem Fahrrad erreichbar wären.

Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung des Stadtklimas ist der Ausbau des ÖPNV. Die Initiative der Ratsmehrheit unter SPD-Führung bezüglich des CityTicket XL für 1,50 Euro hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Dürener den öffentlichen Nahverkehr vermehrt nutzen, wenn dieser erschwinglich ist. Hinzu kommt, dass mit der Umstellung auf den neuen Fahrplan zu Beginn kommenden Jahres für die westlichen Stadtteile ein Ringbussystem eingeführt wird. Für diese bessere Verbindung der Stadtteile untereinander hatte sich die SPD jahrelang eingesetzt und ist damit nunmehr erfolgreich. Soll der ÖPNV in der Akzeptanz weiter ansteigen, müssen weitere Routen erschlossen und die Taktung der Buslinien verbessert werden.

Klimaschutz und Lebensqualität haben hohe Priorität
Frank-Peter Ullrich, der Vorsitzende der Dürener SPD, dazu: „Mit der Einführung des Ringbus-Systems können wir einen der letzten noch offenen Punkte unseres Wahlprogramms aus der letzten Kommunalwahl abhaken. Neben dem erfolgreichen CityTicket XL wird dies als weiterer Baustein dienen, den KfZ-Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Die SPD in Düren jedenfalls wird alle Anstrengungen unternehmen, dass in unserer Stadt Klimaschutzziele erreicht werden und dabei zugleich die Lebensqualität verbessert wird. Wir sehen hier keinen Gegensatz, sondern sind überzeugt, dass beides einander bedingt.“