„JUBILÄUMSTOUR in Düren“ – wenn Hitze, Sound und pure Emotionen zu einer überwältigenden Einheit explodieren.

Zwei Jahrzehnte auf der Bühne. Unzählige Shows.
JUBILÄUMSTOUR 20 PLUS steht für explosive Live-Momente, druckvollen Sound und Emotionen, die verbinden.

Wenn in der Arena Kreis Düren Flammen aus der Bühne schlagen, dann ist das kein alltägliches Ereignis. Mit ihrer „Jubiläumstour 20 Plus“ machte die Rammstein-Tribute-Band Stahlzeit am Freitagabend Station im Kreis Düren und verwandelte die Halle für mehrere Stunden in einen Ort kontrollierter Überwältigung. Rund 1.300 Besucherinnen und Besucher aus dem Kreisgebiet und dem Umland folgten dem Spektakel.

Schon der logistische Aufwand zeigte, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Gastspiel handelte. Zwei Nightliner, mehrere Technik-Lkw, rund 70 Tonnen Material und ein stundenlanger Aufbau waren nötig, um die Show in Düren realisieren zu können. Für die Arena bedeutete der Abend einen der aufwendigsten Konzertproduktionen des Jahres.

Eröffnet wurde das Konzert mit „Reise, Reise“. Kreisrunde Leuchtelemente tauchten die Halle in orangefarbenes Licht und setzten die Bühne markant in Szene. Im Mittelpunkt stand Sänger Heli Reißenweber, der in Stimme, Haltung und Bühnenpräsenz bewusst die Nähe zu Rammstein-Frontmann Till Lindemann suchte. Für viele Besucherinnen und Besucher entstand so der Eindruck einer nahezu originalgetreuen Inszenierung.

Die Setlist führte durch bekannte Titel wie „Dicke Titten“, „Wiener Blut“, „Mein Teil“, „Mutter“, „Spieluhr“, „Ohne dich“ und „Spring“. Mehrere Stücke wurden mit aufwendigen Szenen begleitet. Besonders bei „Mein Teil“ setzte die Band auf starke Bilder: Ein Kochtopf wurde auf die Bühne gebracht, Pyrotechnik ließ Flammen in die Höhe schießen – eine Inszenierung, die in der Arena ebenso verstörend wie wirkungsvoll wirkte.

Ruhigere Momente entstanden bei „Mutter“ und „Ohne dich“. Während letzterem erleuchteten zahlreiche Handylichter den Innenraum der Arena und sorgten für einen Kontrast zur ansonsten dominierenden Härte der Show. Bei „Spring“ verließ der Sänger zeitweise die Bühne und suchte den direkten Kontakt mit dem Publikum.

In der Zugabe wurden mit „Ich will“, „Feuer frei“, „Engel“ und „Adieu“ noch einmal alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Flammenwerfer, Licht und Konfetti bildeten den Abschluss eines Abends, der die Arena Kreis Düren an ihre akustischen und visuellen Grenzen führte.

Für den Kreis Düren war das Gastspiel ein Beispiel dafür, welche überregionale Strahlkraft die Arena inzwischen entwickelt hat. Besucher aus dem gesamten Rheinland nutzten den Konzertabend, um ein aufwendig produziertes Rockevent zu erleben – direkt vor der eigenen Haustür.

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